Ausgleichskasse / IV-Stelle Zug

Corona Erwerbsersatzentschädigung: Anmeldeformular für Arbeitgeber

Wichtig für die schnelle Bearbeitung Ihres Antrags: Dieses Online-Formular ist nur für Arbeitgeber, die Mitglied der Ausgleichskasse Zug sind. Verlieren Sie keine Zeit, und reichen Sie den Antrag deshalb unbedingt bei der Ausgleichskasse ein, wo Sie die AHV-Beiträge abrechnen.

KEIN ANSPRUCH: Es besteht kein Anspruch auf die Corona-Erwerbsersatzentschädigung, wenn eine andere Sozialversicherung Leistungen ausrichtet (oder Antrag gestellt wurde). Beispiele für Sozialversicherungen sind Krankentaggeldversicherung, Unfallversicherung, Arbeitslosenversicherung bei Kurzarbeit, etc.).

Leistungsart

Wählen Sie in der Liste aus, welchen Anspruch Sie geltend machen:

Wegfall Fremdbetreuung für Kinder bis 12 Jahre (Ausnahmeregelung für Kinder, Jugendliche mit Beeinträchtigung)

Wenn Ihre Angestellten die Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil die Fremdbetreuung ihrer Kinder unter 12 Jahren nicht mehr gewährleistet war, und Sie Lohnfortzahlung geleistet haben, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Arbeitsausfall. Ausnahmeregelung für gesundheitlich beeinträchtigte Kinder und Jugendliche, von 12 bis 20 Jahren: Es besteht Anspruch auf die Entschädigung, wenn die reguläre Fremdbetreuung wegen Schliessung - beispielsweise Sonderschule oder soziale  Institution - wegfällt.

Quarantäne
Diese Entschädigung richtet sich an Personen, die gesund waren, aber auf ärztliche oder behördliche Anordnung in Quarantäne gehen mussten.
ACHTUNG: Keine Entschädigung für Quarantäne nach Aufenthalt in Risikogebiet
Wer in ein Risikogebiet reist und sich nach der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne begeben muss, hat keinen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führt eine Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko. Die Liste wird regelmässig angepasst.

Besonders gefährdete Personen

Anspruch auf Corona-Entschädigung besteht für Angestellte, die die Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil sie zu den gesundheitlich besonders gefährdeten Personen gehören und nicht von zu Hause aus arbeiten können. Kann ein Teil der Arbeit von zu Hause aus erledigt werden, reduziert sich die Entschädigung entsprechend. Als besonders gefährdet gelten ab Antragsmonat Juli Schwangere und Personen mit einer der folgenden Vorerkrankungen, die sich aus medizinischen Gründen nicht gegen Covid-19 impfen lassen können:
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Chronische Lungen- und Atemwegserkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen/Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Krebs
  • Adipositas
  • Leberzirrhose
  • Nierenerkrankung

Der Anmeldung ist beizulegen:
  • Ärztliches Attest, wonach die Antragstellerin, der Antragsteller zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen gemäss Anhang 7 der Covid-19-Verordnung 3 gehört und sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann.
  • Bescheinigung des Arbeitgebers, dass die Arbeit nicht im Home-Office erledigt werden kann und auch keine andere Tätigkeit zugewiesen werden konnte.